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Published 2007
Verhärtet eure Herzen nicht : der Hebräer, eine Synagogenhomilie zu Tischa be-Aw /

: This volume offers the first in-depth analysis of the literary structure of Hebrews against the background of its most frequently mentioned Sitz im Leben, the ancient synagogue. In the context of the liturgical year and its reconstructed cycle of readings, the text is newly interpreted on the basis of Exod 31:18-32:35 and Jer 31:31-34, so as to demonstrate that Hebrews was an ancient homily for the most important fast-day, Tisha be-Av, on which the destruction of the two temples was commemorated. The first part presents 20th- and 21st-century scholarship on Hebrews and a new structural analysis. The second part offers a detailed discussion of the ancient synagogue and its liturgy. This allows the reconstruction of the readings on which the text of Hebrews is based and a positioning within the liturgical year. The resulting thesis, that Hebrews is an exhortative homily for Tisha be-Av, is confirmed through a motivic analysis of all the biblical texts read on this fast-day. On the basis of the hermeneutical key thereby established, the third part offers seven cumulative readings of the entire text: structural, contextual, intertextual, rhetorical, theological, socio-historical, and hermeneutical-critical. These generate new interpretations and insights within the horizon of current Hebrews scholarship. The present monograph is the first to connect research on the ancient synagogue and its liturgy with a comprehensive interpretation of Hebrews that also discusses alternative form-critical avenues and establishes intertextual connections, especially to relevant rabbinic texts. The examination is directed not only to those with a specific interest in Hebrews, but also to scholars and students of the New Testament, Theology, Jewish Studies, and Religious Studies. ***** Der vorliegende Band bietet erstmals eine fundierte Analyse der literarischen Struktur des Hebräers vor dem Hintergrund seines meistgenannten Sitzes im Leben, der antiken Synagoge. Im Kontext des liturgischen Jahres sowie des rekonstruierten Lesezyklus' wird die Schrift neu auf der Basis der Lesungen aus Ex 31,18-32,35 und Jer 31,31-34 als antike Homilie zum wichtigsten Fasttag von Tischa be-Aw, an dem der Zerstörung der beiden Tempel gedacht wurde, erschlossen. Die Untersuchung stellt im ersten Teil die Hebräerforschung des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine neue Strukturanalyse vor. Der zweite Teil fügt eine profunde Untersuchung der antiken Synagoge sowie der antiken Synagogenhomilie im liturgischen Kontext hinzu. Diese erlaubt die Rekonstruktion der dem Hebräertext zugrunde liegenden Lesungen und eine Positionierung innerhalb des liturgischen Jahres. Die resultierende These, dass der Hebräer eine mahnende Homilie zu Tischa be-Aw sei, wird im Rahmen einer Motivanalyse sämtlicher zu diesem Fasttag gelesenen biblischen Texte bekräftigt. Im dritten Teil wird der gesamte Text auf der Basis des etablierten hermeneutischen Schlüssels sieben kumulativen Lesungen unterzogen, einer strukturellen, kontextuellen, intertextuellen, rhetorischen, theologischen, sozio-historischen sowie einer hermeneutisch-kritischen. Diese generieren vor dem Horizont der aktuellen Hebräerforschung neue Interpretationsmöglichkeiten und Einsichten. Die vorliegende Monographie verbindet zum ersten Mal Forschungen zur antiken Synagoge und ihrer Liturgie mit einer kohärenten Interpretation des Hebräertextes, die auch alternative formkritische Ansätze thematisiert sowie intertextuelle Bezüge insbesondere zu relevanten rabbinischen Texten benennt. Die Ausführungen richten sich somit nicht nur an solche mit einem spezifischen Interesse am Hebräer, sondern auch an ForscherInnen und StudentInnen des Neuen Testaments, der Theologie, der Judaistik sowie der Religionswissenschaften.
: 1 online resource. : Includes bibliographical references (p. [393]-410) and indexes. : 9789047411079 : 0928-0731 ; : Available to subscribing member institutions only.

Published 2016
Christus Militans : Studien zur politisch-militarischen Semantik im Markusevangelium vor dem Hintergrund des ersten judisch-romischen Krieges /

: In Christus Militans knüpft Gabriella Gelardini an Interpretationen an, die das Markusevangelium im Kontext des jüdisch-römischen Krieges und des Aufstiegs der Flavier interpretieren. Von Interesse sind darin aber nicht nur "ideologische Macht- oder Herrschaftsdiskurse" und damit "politische Theologie," sondern insbesondere auch die militärischen Zusammenhänge und die Kriegssemantik im engeren Sinn. Dies erfolgt eingedenk der großen Bedeutung, die das Militär und der Krieg für die Herstellung und Aufrechterhaltung von Herrschaft in der Antike hatten, besonders bei Dynastiewechseln, etwa wie hier von der julisch-claudischen zur flavischen Dynastie. Diesen Wechsel zur flavischen Dynastie zeichnet die Autorin zunächst in einer umfassenden kontextuellen Analyse nach, nicht allein auf der Basis des Werkes von Josephus und antiken Historikern, sondern erstmals auch unter Einbezug zeitnaher Militärhistoriker. Die Rekonstruktion dieses durch Militär und Krieg erzielten Aufstiegs, der seinen krönenden Abschluss in der Machtergreifung und einem den Krieg beendenden Triumph in Rom fand, trägt sie dann an den Evangelientext heran, und stellt in der Erzählung des Protagonisten Jesus Christus vergleichbare politisch-militärische Inkodierungen fest, nicht zuletzt auch in Form von "hidden transcripts," welche diesen Herrschaftsantritt ebenfalls als einen Dynastiewechsel darstellen, nämlich von der herodianischen zur davidisch-messianischen Dynastie. Politisch-militärische Inkodierungen ließen sich in jeder Szene finden, so dass die Autorin das Repertoire von Anknüpfungsmöglichkeiten des markinischen Texts an den literarisch-historischen Kontext des ersten jüdisch-römischen Kriegs um viele, neue und oft auch plausiblere Deutungsangebote erweitert konnte. Inkodierungen stellte sie aber auch auf lexikalischer Ebene fest; denn nicht weniger als ein Drittel des markinischen Lexikons trägt im Blick auf seine Semantik auch oder ausschließlich militärische Bedeutung. Eine zentrale Rolle misst sie der sogenannten Passion Jesu zu. Denn zwar steht der Kreuzestod als Sinnbild für die militärische Niederlage, interpretiert man seinen Tod jedoch konsequent im Kontext des "Triumphzugs," dann wäre er auch als sühnendes und von Kriegsschuld reinigendes Opfer zu deuten. Und als solches - lässt sich schließen - hätte Jesus die religiös zwingende Voraussetzung für eine gottgewollte und siegreiche, durchaus auch militärisch zu verstehende Rückkehr geschaffen. In Christus Militans , Gabriella Gelardini builds on interpretations that construe the Gospel of Mark in the context of the Jewish-Roman War and the rise of the Flavians. She explores not only "ideological discourses of power and domination," but also military contexts and the semantics of war. This book thus acknowledges the great importance of the military and warfare for establishing and maintaining power in antiquity.
: 1 online resource. : Includes bibliographical references and index. : 9789004309340 : 0167-9732 ; : Available to subscribing member institutions only.

Published 2016
Hebrews in contexts /

: Scholars of Hebrews have repeatedly echoed the almost proverbial saying that the book appears to its reader as a "Melchizedekian being without genealogy". For such scholars the aphorism identified prominent traits of Hebrews, its enigma, its otherness, its marginality. Although Franz Overbeck might unintentionally have stimulated such correlations, they do not represent what his dictum originally meant. Writing during the high noon of historicism in 1880, Overbeck lamented a lack of historical context, one that he had deduced on the basis of flawed presuppositions of the ideological frameworks prevalent of his time. His assertion made an impact, and consequently Hebrews was not only "othered" within New Testament scholarship, its context was neglected and by some, even judged as irrelevant altogether. Understandably, the neglect created a deficit keenly felt by more recent scholarship, which has developed a particular interest in Hebrews' contexts. Hebrews in Contexts , edited by Gabriella Gelardini and Harold W. Attridge, is an expression of this interest. It gathers authors who explore extensively on Hebrews' relations to other early traditions and texts (Jewish, Hellenistic, and Roman) in order to map Hebrews' historical, cultural, and religious identity in greater, and perhaps surprising detail.
: 1 online resource. : Includes bibliographical references and indexes. : 9789004311695 : 1871-6636 ; : Available to subscribing member institutions only.