Philosophie des Sehens : Das Auge und der Blick /
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Der Mensch ist ein Augentier. Schon die vorsokratische Philosophie feierte den Sehsinn als den edelsten, womit das Auge zum herausgehobenen Gesichtssinn wurde. Gleichwohl wurde von der Antike an, im Deutschen Idealismus und in der Aufklärungsphilosophie das Sehen gegenüber dem begrifflichen Erkennen abgewertet, was im Zusammenhang mit der Verachtung des Leibes und der Sinne steht. Eine angemessene Würdigung erfährt das Sehen in der Phänomenologie der Wahrnehmung von Merleau-Ponty, bei Bergson und bei Sartre, dessen Blicktheorie für eine Subjekt- und für eine Intersubjektivitätstheorie grundlegend ist. Die Studie belegt, dass das Sehen für unser Erkennen, unseren Weltzugang und unsere Existenz grundlegend und nicht zu ersetzen ist.
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1 online resource (200 pages) : illustrations. :
Includes bibliographical references and index. :
9783846768365
Demontage des Subjekts : Soziale Medien, Künstliche Intelligenz, Transhumanismus /
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Das Buch zeichnet die grundstürzende Demontage des Subjekts durch den grassierenden Einfluss der Sozialen Medien, der Künstlichen Intelligenz und des Transhumanismus nach. Ausgehend von einer vielschichtigen Analyse des tradierten Subjektbegriffs wird deutlich, dass das Subjekt nur eine philosophische Fiktion ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, von welchem Standpunkt aus seiner - im Unterschied zur philosophischen und psychologischen Subjektkritik - unreflektierten und theorielosen Demontage dennoch etwas entgegensetzt werden kann. Vorgeschlagen wird ein existenzieller Bezug auf das Nichtidentische als Statthalter des individuell Besonderen im Sinne Adornos. Damit werden die klassischen Subjektattribute - Vernunft, freier Wille, Handlungsfreiheit und Autonomie - umgangen, während das Individuelle in seiner Abgrenzung gegen das Allgemeine bewahrt und gerettet wird.
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1 online resource (188 pages) : illustrations. :
Includes bibliographical references and index. :
9783846770900
