Philosophie des Sehens : Das Auge und der Blick /

Der Mensch ist ein Augentier. Schon die vorsokratische Philosophie feierte den Sehsinn als den edelsten, womit das Auge zum herausgehobenen Gesichtssinn wurde. Gleichwohl wurde von der Antike an, im Deutschen Idealismus und in der Aufklärungsphilosophie das Sehen gegenüber dem begrifflichen Erkennen...

وصف كامل

محفوظ في:

المؤلف الرئيسي: Georg, Jutta (مؤلف)

التنسيق: كتاب الكتروني

اللغة: English
German

منشور في: Paderborn : Ferdinand Schöningh, Brill | Fink, 2024.

سلاسل: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2024.

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520 |a Der Mensch ist ein Augentier. Schon die vorsokratische Philosophie feierte den Sehsinn als den edelsten, womit das Auge zum herausgehobenen Gesichtssinn wurde. Gleichwohl wurde von der Antike an, im Deutschen Idealismus und in der Aufklärungsphilosophie das Sehen gegenüber dem begrifflichen Erkennen abgewertet, was im Zusammenhang mit der Verachtung des Leibes und der Sinne steht. Eine angemessene Würdigung erfährt das Sehen in der Phänomenologie der Wahrnehmung von Merleau-Ponty, bei Bergson und bei Sartre, dessen Blicktheorie für eine Subjekt- und für eine Intersubjektivitätstheorie grundlegend ist. Die Studie belegt, dass das Sehen für unser Erkennen, unseren Weltzugang und unsere Existenz grundlegend und nicht zu ersetzen ist. 
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